5 Wege, ein besserer Pokerspieler zu werden

Poker ist ein Spiel, bei dem die Erfahrung alles ist. Egal wie lange man es schon ausuebt und welches Niveau bereits erreicht worden ist, jeder Spieler kann immer noch etwas dazulernen.

1) Um besser Poker spielen zu lernen ist der schnellste und simpelste Weg, aber auch zugleich wichtigste ganz einfach: so oft Poker zu spielen, wie es einem möglich ist. Je mehr Stunden am Pokertisch verbracht werden, und je mehr dabei beachtet wird, was man getan hat, um einen Pot zu gewinnen und was man falsch gemacht hat, wenn man verloren hat, desto schneller wird es bergauf gehen. Besonders die Fehler verdienen besonderes Augenmerk. Sie zu verhindern alleine reicht, um zu den winning players zu gehören. Also, um ein guter Spieler zu werden, muss man spielen. Und um ein besserer Spieler zu werden, sollen gemachte Fehler nicht wiederholt werden.

2) Auch der zweite Weg zum besseren Spieler ist offensichtlich: Bücher zum Thema Strategie verschlingen. Alle Aspekte des Spiels zu verstehen gelingt nur dann, wenn man sie erst einmal kennengelernt hat. Mathematische Chancen, Spielzüge, psychologische Tricks, die Spielrunden mit ihren spezifischen Möglichkeiten und Eigenheiten. Es gibt schon unzählige Literatur zu Poker, online und offline. Man muss nur zugreifen und Zeit investieren. Ein belesener Spieler kann logischerweise auf größeres Wissen zurückgreifen als einer, der nur meint, dass er das Spiel versteht. Das Repertoire an Spielzügen wird größer und eine Vielzahl von Entscheidungen werden klarer und einfacher.

siehe auch:
Texas Holdem Poker Tipps

3) Als Drittes soll der Kontakt mit anderen Pokerspielern gesucht werden. Das kann über Foren geschehen oder vielleicht kennt man ja in seinen Bekanntenkreis Spieler, die ähnliche Ziele haben wie die eigenen. Die Erfahrungen anderer können wertvoll sein und vielleicht entdeckt man im Kontakt mit Gleichgesinnten seine eigene Unvollkommenheit besser und weiß, was man selbst noch nicht so gut kann und in welchen Bereichen man schon auf einem guten Niveau steht.

4) Der vierte Weg wird seltener gegangen, aber es würde sich lohnen: Sich auch an anderen Spielarten zu versuchen. Wenn sich ein Spieler ein komfortables Wissen angeeignet hat, kann es leicht passieren, dass man nicht mehr so recht weiss, wie man sich verbessern soll. Als Folge droht der Stillstand auf seinem Level. Wer also nur Texas Hold'em No Limit Turniere spielt, kann sich auch einmal an Fixed Limit Cashgames probieren. Das hilft, sich andere Techniken und Strategien anzutrainieren. Es sind zwar unterschiedliche Spielarten, aber gerade diese Unterschiedlichkeit der Denkart kann den Horizont erweitern.

5) Nummer fünf der Methoden, um besser zu werden ist so leicht, dass man fast schon den Kopf darüber schütteln könnte: Wissen, wann man eine Pause einlegen muss. Die Marathon-Sessions am Tisch könnten dazu führen, dass der 1.Punkt nicht mehr erfüllt wird und sich alles ins Gegenteil verkehrt: Erfahrung sammeln ja, so oft spielen wie möglich ja, aber nur, wenn es gewährleistet ist, dass man immer und zu jedem Zeitpunkt das Beste aus sich herausholen kann. Nur ein konzentrierter Spieler ist ein guter Spieler. Müde Spieler, genervte Spieler sind nicht mehr in der Lage, das zu zeigen, was sie können. Sie spielen dann irgendetwas, aber kein gutes Poker mehr. Der richtige Zeitpunkt des Aufhörens ist bei allen Spielen ein wesentlicher Aspekt des Erfolgs.